Neuer Konflikt zwischen Äthiopien und Eritrea könnte Horn von Afrika destabilisieren
Die einst als historisch gefeierte Annäherung zwischen Äthiopien und Eritrea steht vor einer schweren Belastungsprobe. Wie die ARD Tagesschau berichtet, könnte ein neuer Konflikt am Horn von Afrika drohen, der die gesamte Region destabilisieren würde. Auslöser ist Äthiopiens Bestreben, einen Zugang zum Meer zu erlangen – ein Ziel, das Eritrea als direkte Bedrohung seiner Souveränität interpretiert.
Friedensnobelpreis in weiter Ferne
2019 erhielt Äthiopiens Präsident Abiy Ahmed den Friedensnobelpreis für die Beendigung des jahrzehntelangen Konflikts mit Eritrea. Doch die aktuelle Entwicklung zeigt, dass die damalige Annäherung fragil bleibt. Äthiopien, ein Binnenland, drängt auf einen Zugang zum Roten Meer, um seine Wirtschaft zu stärken. Eritrea, das diesen Zugang kontrolliert, sieht dies als existenzielle Gefahr.
Region in Alarmbereitschaft
Experten warnen vor den Folgen eines erneuten Konflikts. Das Horn von Afrika, bereits geprägt von politischer Instabilität und humanitären Krisen, könnte in eine neue Spirale der Gewalt geraten. Die internationale Gemeinschaft ist aufgerufen, diplomatische Lösungen zu fördern, um eine Eskalation zu verhindern.
Quellen: ARD Tagesschau








