Kameruns Präsident Biya bekommt erstmals Stellvertreter nach 43 Jahren Amtszeit
Nach 43 Jahren Alleinherrschaft wird Kameruns Präsident Paul Biya erstmals einen offiziellen Stellvertreter erhalten. Der 93-jährige Staatschef hatte im vergangenen Jahr seine achte Amtszeit in einer umstrittenen Wahl gewonnen. Die Einführung der neuen Position markiert eine bedeutende Veränderung in der Regierungsstruktur des zentralafrikanischen Landes.
Biya, der seit 1982 an der Macht ist, gilt als der älteste amtierende Staatschef der Welt. Seine bisherige Regierungszeit war geprägt von politischer Stabilität, aber auch von Vorwürfen der Unterdrückung der Opposition und mangelnder demokratischer Reformen. Die Entscheidung, nun einen Vizepräsidenten zu ernennen, könnte als Schritt in Richtung einer möglichen Machtübergabe interpretiert werden.
Details über die genauen Befugnisse des neuen Stellvertreters oder wer die Position bekleiden wird, wurden noch nicht bekannt gegeben. Politische Beobachter sehen in der Maßnahme jedoch eine wichtige Entwicklung in der politischen Landschaft Kameruns, die möglicherweise den Weg für eine geordnete Nachfolge ebnen könnte.
Quellen: BBC News – World, BBC News – Africa







