Senegal beschränkt Minister-Reisen wegen steigender Ölpreise
Sparmaßnahmen gegen Ölpreis-Schock
Senegal hat drastische Sparmaßnahmen beschlossen, nachdem die Treibstoffpreise auf ein Rekordniveau gestiegen sind. Wie die BBC berichtet, dürfen Minister des Landes vorerst keine Auslandsreisen mehr antreten, um die angespannte Haushaltslage nicht weiter zu belasten.
Kosten explodieren
Die aktuellen Ölpreise liegen mit fast 50% über den veranschlagten Budgetkosten. Regierungssprecher bezeichneten die Situation als „wirtschaftlichen Notfall“, der sofortige Gegenmaßnahmen erfordere. Besonders betroffen sind Transportsektor und Fischereiindustrie.
Analysten warnen vor sozialen Spannungen, sollte die Regierung die Preissubventionen weiter kürzen. Bereits im Februar kam es zu Protesten gegen die Lebenshaltungskosten in der Hauptstadt Dakar.
Quellen: BBC News – World, BBC News – Africa






