WHO stoppt medizinische Evakuierungen aus Gaza nach tödlichem Vorfall
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat alle medizinischen Evakuierungen aus dem Gazastreifen vorläufig gestoppt. Grund ist der Tod eines WHO-Vertragspartners, der nach Angaben der Organisation von israelischen Soldaten erschossen wurde.
Fahrzeug als Bedrohung eingestuft
Laut einem Bericht der BBC gab das israelische Militär an, die Soldaten hätten auf ein Fahrzeug geschossen, das sie als „unmittelbare Bedrohung“ eingestuft hätten. Der getötete Palästinenser war demnach für die WHO tätig und sollte eigentlich Patienten zu dringend benötigten Behandlungen außerhalb des Gazastreifens transportieren.
Die WHO kritisierte den Vorfall scharf und forderte eine vollständige Aufklärung. Bis dahin werden alle medizinischen Evakuierungen ausgesetzt, was die ohnehin prekäre Gesundheitsversorgung im Gazastreifen weiter verschärft. Die Organisation betonte, medizinisches Personal und Infrastruktur müssten geschützt werden.
Quellen: BBC News







