UN warnen Israel vor Kriegsverbrechen im Westjordanland
Die Vereinten Nationen haben Israel vor Kriegsverbrechen im Westjordanland gewarnt. Laut einem Bericht des UN-Menschenrechtsbüros ist die Gewalt gegen Palästinenser in der Region zuletzt gestiegen. Das Büro spricht von Befürchtungen einer „ethnischen Säuberung“ und fordert Israel auf, die Siedleraktivitäten im Westjordanland zu stoppen.
Der Bericht des UN-Menschenrechtsbüros besagt, dass die Zahl der von Siedlern angegriffenen Palästinenser im Westjordanland im vergangenen Jahr um 50 Prozent gestiegen ist. Außerdem seien zahlreiche Palästinenser von ihrem Land vertrieben worden, um Platz für neue Siedlungen zu machen.
Die UN warnen, dass diese Entwicklung zu einer „ethnischen Säuberung“ im Westjordanland führen könnte. Sie fordern Israel auf, die Siedleraktivitäten zu stoppen und die Rechte der Palästinenser zu respektieren.
Die israelische Regierung hat den UN-Bericht bisher nicht kommentiert. Es ist jedoch zu erwarten, dass sie die Vorwürfe zurückweisen wird.
Die Situation im Westjordanland ist seit Jahren angespannt. Die Region ist von Israel besetzt und wird von Palästinensern und Israelis beansprucht. Die internationale Gemeinschaft betrachtet die israelischen Siedlungen im Westjordanland als illegal.
Quellen: ARD Tagesschau
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