Ein Einkaufswagen voller Rubel- und Euroscheine auf einer Landkarte, daneben eine Handelsregisterakte, eine Lupe und rote Ermittlungsfäden
Lizenzartikel16. Oktober 202611 Min. Lesezeit

Schröder, Putin und Globus: Die Spur der russischen Supermärkte führt zurück nach St. Wendel

Die im Saarland beheimatete Supermarktkette Globus gibt an, ihre Filialen in Russland vollständig veräußert zu haben. Recherchen des AMEPRES-RechercheNetzwerks belegen jedoch, dass die Käuferin im Besitz derselben Eigentümer ist wie Globus selbst. Ende September ist zudem Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder in den Aufsichtsrat dieser russischen Märkte eingetreten.

Seit Ende September 2026 bekleidet Gerhard Schröder ein neues Amt in Russland. Der ehemalige Bundeskanzler ist nun Mitglied des Aufsichtsrats von Hyperglobus, einer Supermarktkette, die in Russland etwa 20 große Verkaufsstätten unter der Marke Globus betreibt. Die Namensgleichheit ist gewollt: Die Kette wurde 2004 als russischer Ableger des deutschen Handelsunternehmens Globus aus dem saarländischen St. Wendel gegründet.

Nach offiziellen Angaben hat Globus mit diesen Filialen heute nichts mehr zu schaffen. Das Unternehmen verlautbart, seine Beteiligung in Russland vollständig abgestoßen zu haben. Als neue Eigentümerin tritt seit Beginn 2025 eine Gesellschaft namens TMB Holding auf, die ebenfalls in St. Wendel ansässig ist. Mit genau dieser Firma unterhält Schröder laut Bestätigung der TMB Holding gegenüber dem Spiegel einen Beratervertrag.

Daraus ergibt sich eine naheliegende Frage: Wer steckt hinter der TMB Holding, und inwieweit ist Globus aus dem Russlandgeschäft tatsächlich ausgestiegen? Um das zu beantworten, lohnt ein Blick auf die Unternehmensstruktur.

Die Familie hinter Globus: Schon 2020 saßen Bruch und Schröder-Köpf im selben Russland-Forum

Globus ist ein in Familienhand befindliches Unternehmen. Es betreibt großflächige Supermärkte in Deutschland und Tschechien. Die Betreiberfamilie heißt Bruch. Thomas Bruch hat die Unternehmensgruppe über Jahrzehnte hinweg geleitet.

Auch über sein Unternehmen hinaus war Bruch mit Russland verbunden. Dem Kuratorium des Deutsch-Russischen Forums, eines Vereins, der die Beziehungen zwischen beiden Ländern fördern will, gehörte er seit 2018 an. Im November 2020 übernahm er den Vorsitz dieses Gremiums.

In diesem Kuratorium, das nach der Satzung bis zu 30 Mitglieder hat, saß zur selben Zeit wie Bruch auch Elena Burmistrowa, nach Angaben des Vereins stellvertretende Vorstandsvorsitzende von Gazprom. Im Oktober 2021 kam Heino Wiese hinzu, laut Correctiv ein Vertrauter Gerhard Schröders und früher sein Wahlkampfleiter. Im Vorstand des Forums, einem eigenen Gremium, saß von 2020 bis 2025 Doris Schröder-Köpf, Schröders frühere Ehefrau. Hyperglobus selbst gehörte 2024 und 2025 zu den Förderern des Vereins. Gerhard Schröder steht in keiner Gremien- oder Mitgliederliste des Forums. Ob sich Bruch und Schröder über das Forum kennen, ist nicht belegt. Auf die Frage danach haben die Beteiligten nicht geantwortet. Nach Angaben des Vereins ruht die Arbeit des Kuratoriums seit dem russischen Angriff auf die Ukraine am 24. Februar 2022.

Globus bleibt in Russland

Der Krieg gegen die Ukraine stellt jedes westliche Unternehmen, das in Russland Geschäfte macht, vor die Entscheidung zu bleiben oder zu gehen. Die Kyiv School of Economics dokumentiert in ihrer Datenbank „Leave Russia“, für welchen Weg sich die einzelnen Firmen entschieden haben. Globus wird dort bis heute unter den Unternehmen geführt, die in Russland weiter aktiv sind.

Dabei hilft auch externer Druck nicht weiter. Die Koalition B4Ukraine, ein Bündnis von Organisationen, das westliche Firmen zum Abzug aus Russland bewegen möchte, kontaktiert die Globus Holding in den Jahren 2023 und 2024 und fordert sie zum Verlassen des russischen Marktes auf. Eine Rückmeldung hat die Koalition nach eigener Darstellung nicht bekommen. Die Filialen bleiben geöffnet.

Ein Vertrag im Dezember 2024

Ende 2024 ordnet Globus dann seine Eigentumsverhältnisse neu. Bis zu diesem Zeitpunkt liegen die russischen Märkte über zwei Zwischengesellschaften in St. Wendel bei der Globus Holding, der Dachgesellschaft des deutschen Konzerns. Durch einen Vertrag vom 13. Dezember 2024 werden diese beiden Gesellschaften auf eine andere Firma übertragen, die TMB Holding. Seit dem 17. Januar 2025 ist der Eigentümerwechsel im Register eingetragen.

Im März 2025 erklärte die Globus-Gruppe dann, das Russlandgeschäft abgespalten und ihre Beteiligung an den russischen Märkten vollständig abgegeben zu haben. Aus Sicht der Globus Holding trifft das zu: Sie hält in Russland seither keine Anteile mehr.

Bleiben, umhängen, abgebenAblauf: 24. Februar 2022 Angriff auf die Ukraine, Globus bleibt in Russland. 2023 und 2024 fordert B4Ukraine die Globus Holding schriftlich zum Rückzug auf, ohne Antwort. 13. Dezember 2024 Vertrag: Die beiden Gesellschaften, denen Hyperglobus gehört, gehen an die TMB Holding. 17. Januar 2025 Eintragung. 25. März 2025 Mitteilung der Globus-Gruppe, die Beteiligung in Russland sei vollständig abgegeben.Bleiben, umhängen, abgebenWie die russischen Märkte die Eigentümerin wechseln24.02.2022Angriff auf die UkraineGlobus bleibt in Russland2023 und 2024Briefe von B4UkraineAufforderung zum Rückzug, keine Antwort13.12.2024VertragDie zwei Gesellschaften gehen an die TMB Holding17.01.2025EintragungDer Wechsel ist amtlich25.03.2025„Vollständig abgegeben“Mitteilung der Globus-Gruppe

Quellen: Kyiv School of Economics, Datenbank „Leave Russia“; B4Ukraine, Schreiben an die Globus Holding 2023 und 2024; Handelsregister HRA 80702 und HRA 13578, Vertrag vom 13.12.2024; Globus-Gruppe, Pressemitteilung vom 25.03.2025.

Dieselben Eigentümer

Wer aber verbirgt sich hinter der TMB Holding, der neuen Eigentümerin der Märkte? Bei beiden Holdings handelt es sich um Kommanditgesellschaften. Diese Rechtsform zeichnet sich dadurch aus, dass die Eigentümer – die sogenannten Kommanditisten – mit festgelegten Anteilen beteiligt sind.

Ein Vergleich der beiden Holdings liefert ein eindeutiges Bild: An der TMB Holding sind exakt dieselben Kommanditisten beteiligt wie an der Globus Holding, und zwar in identischem Verhältnis. Thomas Bruch und Matthias Bruch besitzen jeweils zehn Prozent, eine Beteiligungsgesellschaft der Familie hält 75 Prozent und eine Familiengesellschaft die übrigen fünf Prozent.

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Die Globus Holding hat die russischen Märkte also veräußert – an eine Gesellschaft, die denselben Eigentümern gehört wie sie selbst. Nach Unternehmensangaben fließen an die Gesellschafter aus Russland keine Gewinnausschüttungen, und das war bislang offiziell auch nie der Fall.

Geschäftlich läuft es dagegen sehr gut. Im Jahr 2025 erzielt Hyperglobus einen Umsatz von 165,6 Milliarden Rubel, etwa fünf Prozent mehr als im Vorjahr, und erwirtschaftet einen Reingewinn von 7,4 Milliarden Rubel. Umgerechnet zum Kurs der russischen Zentralbank vom 31. Dezember 2025 entspricht das knapp 1,8 Milliarden Euro Umsatz – also rund 4,9 Millionen Euro an jedem einzelnen Tag des Jahres – sowie gut 80 Millionen Euro Gewinn. Die Waren in den Regalen stammen Unternehmensangaben zufolge aus Russland.

Das Geschäft in ZahlenHyperglobus 2025: Umsatz 165,6 Milliarden Rubel, rund 1,8 Milliarden Euro, das sind rund 4,9 Millionen Euro an jedem Tag. Reingewinn 7,4 Milliarden Rubel, gut 80 Millionen Euro. Die Flächen sind maßstäblich.Das Geschäft in ZahlenHyperglobus im Jahr 2025, umgerechnet in Euro1,8 Mrd. €Umsatz165,6 Mrd. Rubelgut 80 Mio. €Reingewinn, 7,4 Mrd. Rubel14,9 Mio. €Umsatz an jedem TagFlächen maßstäblich · Kurs der russischen Zentralbank vom 31.12.2025: 92,0938 Rubel je Euro

Quellen: Russisches Unternehmensregister (über Saby und SKRIN), Abschlussdaten der OOO „Giperglobus“ 2025; Kommersant, 02.10.2026; Zentralbank der Russischen Föderation, amtlicher Kurs zum 31.12.2025. Umrechnung AMEPRES.

An die Märkte sind auch Kredite gebunden. Zusammen mit den beiden Gesellschaften sind acht Darlehensverträge auf die TMB Holding übergegangen. In sechs dieser Verträge hatte die Globus Holding der russischen Kette Geld geliehen, in zwei weiteren hatte sie sich selbst Geld von dieser geliehen. Seit Januar 2025 tritt die TMB in diesen Verträgen an die Stelle der Globus Holding. Wie hoch die Darlehenssummen ausfallen und ob seit 2022 Zinsen getilgt oder Rückzahlungen geleistet wurden, ist nicht bekannt.

Schröders Weg nach RusslandGerhard Schröder war von 1998 bis 2005 Bundeskanzler. Am 8. September 2005 wurde der Vertrag über die Ostseeleitung mit Gazprom unterzeichnet. Ab 2006 führte Schröder den Aktionärsausschuss der Nord Stream AG, an der Gazprom 51 Prozent hält. Seit 2016 ist er Präsident des Verwaltungsrats der Nord Stream 2 AG, 2017 bis 2022 war er Vorsitzender des Verwaltungsrats von Rosneft. Anfang 2022 wurde er für den Aufsichtsrat von Gazprom nominiert, trat aber nicht an. Seit 30. September 2026 sitzt er im Aufsichtsrat von Hyperglobus.Schröders Weg nach RusslandVom Kanzleramt über Gazprom-Projekte bis zu Hyperglobus19982002200620102014201820222026Angriff auf die Ukraine24.02.2022Bundeskanzler27.10.1998 bis 22.11.2005Nord Stream, Vorsitz AktionärsausschussGazprom 51 Prozent · ab 30.03.2006Nord Stream 2, Präsident Verwaltungsratseit 26.07.2016, eingetragen bis heuteRosneft, Vorsitz Verwaltungsrat29.09.2017 bis Mai 2022Gazprom, AufsichtsratAnfang 2022 nominiert, nicht angetretenHyperglobus, Aufsichtsratseit 30.09.2026Vertrag Ostseeleitungmit Gazprom, 08.09.2005Amt, MandatHyperglobus und Pipelinevertragnicht angetreten

Quellen: Deutscher Bundestag, Kanzlerwahlen 1998 und 2005; Gazprom, Quartalsberichte 2006 und 2007; Handelsregister des Kantons Zug, Nord Stream 2 AG (Stand 31.08.2026); Rosneft, Mitteilung vom 29.09.2017 und 20.05.2022; Hyperglobus nach Kommersant und dpa, 02.10.2026. Der Aktionärsausschuss der Nord Stream AG ist kein eintragungspflichtiges Gremium; belegt ist der Vorsitz bis mindestens 2021.

Schröders neuer Posten

In dieses Firmenkonstrukt holen die Eigentümer im Herbst 2026 den Altkanzler. Laut Hyperglobus bestellt die Gesellschafterversammlung Gerhard Schröder am 30. September 2026 in den Aufsichtsrat. Die Gesellschafterversammlung bilden die beiden Firmen aus St. Wendel, die heute zur TMB Holding gehören. Schröder soll an der Unternehmensleitung mitwirken, die Entwicklung des Filialnetzes in Russland begleiten und die langfristige Planung unterstützen.

In der Mitteilung des Unternehmens wird Schröder mit dem Satz zitiert, es sei wichtig, „dass Unternehmer wie Thomas Bruch und Firmen wie Hyperglobus wirtschaftliche Beziehungen zu Russland fortsetzen und in Russland investieren“. Bruch rechtfertigt die Berufung: Schröder bringe durch seine langjährige Teilhabe am politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Leben Russlands genau die Erfahrung mit, die das Gremium brauche – er sei „eine ideale Ergänzung“. Schröders Bevollmächtigter Hans-Peter Huber hat die Berufung gegenüber der russischen Nachrichtenagentur RIA Nowosti bestätigt.

Viele Fragen lässt das Unternehmen offen. Es veröffentlicht weder die Namen der übrigen Aufsichtsratsmitglieder noch den Vorsitzenden. Auch dazu, ob und wie Schröder vergütet wird, äußert es sich nicht. Wie der Kontakt zwischen Schröder und Hyperglobus zustande kam, ist ebenfalls ungeklärt.

Als die Berufung am 2. Oktober 2026 an die Öffentlichkeit gelangt, verweist die Globus Holding in Deutschland darauf, dass die russischen Märkte rechtlich und operativ nichts mit den deutschen Supermärkten zu tun hätten. In Russland wird die Personalie indes anders interpretiert. Präsident Putin hatte im September 2026 per Erlass die russischen Geschäfte mehrerer westlicher Unternehmen unter staatliche Verwaltung gestellt, darunter jene von Auchan und Metro. Die Moskauer Wirtschaftszeitung Kommersant deutet Schröders Berufung daher als mögliche Absicherung gegen einen derartigen Eingriff. Der Moskauer Anwalt Nikolai Titow widerspricht derselben Zeitung zufolge dieser Lesart: Ein bekannter Ex-Politiker im Aufsichtsrat schaffe keine Ausnahme.

Ein Besuch in Moskau

Eine Woche nach seiner Berufung reist Schröder nach Moskau. Am 7. Oktober 2026 besichtigt er einen Globus-Markt, hält dort eine Ansprache an die Beschäftigten und trifft im Anschluss die Leitung von Hyperglobus. Am Abend desselben Tages ist er Gast von Wladimir Putin, der an diesem Tag seinen Geburtstag feiert. Der Kreml teilt am Folgetag mit, Putin habe aus den Medien von Schröders Anwesenheit erfahren und daraufhin seinen alten Freund zu sich nach Hause gebeten.

Die Bundesregierung reagiert auf diesen Abend mit scharfen Worten. Auf der Regierungspressekonferenz am 9. Oktober 2026 erklärt der stellvertretende Regierungssprecher, der Bundeskanzler sei über das Treffen „zutiefst empört“. Es sei „geradezu unmoralisch“, an einem solchen Tag mit Putin zu feiern. Zu Schröders Posten bei Hyperglobus, der überhaupt erst der Anlass für die Moskau-Reise war, nimmt die Regierung in dieser Pressekonferenz nicht Stellung.

Der Vertrag mit der TMB Holding

Schröders Beratervertrag besteht mit der TMB Holding, also mit jener Gesellschaft, der die russischen Märkte heute gehören. Wie hoch seine Bezüge sind, ist unbekannt. Ebenso ungeklärt ist, ob der Vertrag seine Tätigkeit im Aufsichtsrat in Moskau honoriert oder eine andere Beratung zum Gegenstand hat.

Nach dem heutigen Stand ist die Rechtslage eindeutig. Weder Hyperglobus noch die Firmen in St. Wendel, Thomas Bruch oder Gerhard Schröder befinden sich auf den Sanktionslisten der EU, Großbritanniens oder der USA (Stand jeweils 15. Oktober 2026) oder der Schweiz (Stand 5. Oktober 2026). Das EU-Verbot, Posten in Leitungsgremien russischer Unternehmen zu übernehmen, erstreckt sich nur auf gelistete und staatsnahe Firmen – und dazu zählt Hyperglobus nicht. Ein generelles Verbot, eine russische Handelskette zu besitzen oder ihr Geld zu leihen, kennt die EU-Russland-Verordnung nicht. Meldungspflichtig ist Schröders Tätigkeit ebenfalls nicht mehr: Die Anzeigepflicht nach dem Bundesministergesetz gilt nur für die ersten 18 Monate nach dem Ausscheiden aus dem Amt.

Keine Antworten

Das AMEPRES-RechercheNetzwerk hat am 8. Oktober 2026 das Büro von Schröder, die Globus Holding, die TMB Holding sowie – über Globus – auch Hyperglobus um eine Stellungnahme gebeten. Unter anderem wurden Fragen gestellt zu einer möglichen Vergütung Schröders, zu den Darlehen und dazu, wie der Kontakt zu Schröder entstanden ist. Die Frist endete am 12. Oktober 2026 um 18 Uhr. Bis Redaktionsschluss hat keiner der Angefragten geantwortet.

Damit ist die Eingangsfrage beantwortet: Globus hat seine russischen Märkte an eine Gesellschaft abgegeben, die denselben Eigentümern gehört wie Globus selbst. Mit genau dieser Firma unterhält der Altkanzler seinen Beratervertrag, und in den Aufsichtsrat ihrer russischen Märkte ist er eingezogen. Offen bleibt, wofür genau er bezahlt wird. Dazu haben die Beteiligten bisher keine Antwort geliefert.

INFO: Wem die TMB Holding gehört

Kommanditisten der TMB Holding GmbH & Co. KG (Vertrag vom 13.12.2024, eingetragen 17.01.2025): Thomas Bruch und Matthias Franz Bruch mit jeweils 10 Prozent der Einlagen, die Bruch-Beteiligungs-GmbH mit 75 Prozent sowie die Familie Bruch GmbH & Co. KG mit 5 Prozent. Dieselben Kommanditisten halten im selben Verhältnis die GLOBUS Holding GmbH & Co. KG. Laut Gesellschafterliste von 2020 hält Thomas Bruch an der Bruch-Beteiligungs-GmbH 38,1 Prozent; den Rest halten drei Stiftungen. Hyperglobus gehört zu rund 99,6 Prozent der Alfa Handels- und Marketing GmbH und zum übrigen Anteil einer zweiten GmbH – beide mit Sitz in St. Wendel und seit Januar 2025 im Besitz der TMB Holding.

Quellen

  • Handelsregister, GLOBUS Holding GmbH & Co. KG (HRA 80702) und TMB Holding GmbH & Co. KG (HRA 13578); Vertrag vom 13.12.2024 (Registerordner)
  • Gesellschafterliste der Bruch-Beteiligungs-GmbH, Stand 21.12.2020
  • Russisches Unternehmensregister (über Saby und SKRIN) zur OOO „Giperglobus“, Abschlussdaten 2025
  • Globus-Gruppe, Pressemitteilung vom 25.03.2025
  • Deutsch-Russisches Forum e.V., Bulletin vom 20.11.2020, Mitgliederliste vom 23.05.2018, Jahresbericht 2022
  • Kyiv School of Economics, Datenbank „Leave Russia“; B4Ukraine, Schreiben an die Globus Holding 2023 und 2024
  • t-online, 03.06.2026 (Warenbezug, Ausschüttungen)
  • Der Spiegel, 15.10.2026, Bestätigung des Beratervertrags durch die TMB Holding (nach t-online)
  • Hyperglobus, Mitteilung zur Berufung, nach Kommersant, dpa, ZDFheute und Handelsblatt, 02.10.2026
  • PRIME/RIA Nowosti, 02.10.2026 (Bestätigung durch Hans-Peter Huber)
  • Kommersant, 02.10.2026 (Einschätzung, Anwalt Nikolai Titow); Vedomosti zu den Erlassen über die vorläufige Verwaltung, September 2026
  • RBC und The Insider zum Besuch im Globus-Markt am 07.10.2026
  • Kreml, Mitteilung des Pressedienstes vom 08.10.2026, nach Meduza
  • Bundesregierung, Regierungspressekonferenz vom 9. Oktober 2026
  • Sanktionslisten: EU-Finanzsanktionsliste, UK Sanctions List, OFAC Sanctions List Search (jeweils Stand 15.10.2026), SECO-Gesamtliste (Stand 05.10.2026)
  • Verordnung (EU) Nr. 833/2014, konsolidierte Fassung; FAQ der EU-Kommission, Stand 30.09.2026
  • Bundestagsdrucksache 18/4630 (Bundesministergesetz)
  • Zentralbank der Russischen Föderation, amtlicher Euro-Kurs zum 31.12.2025 (92,0938 Rubel)
  • Anfragen des AMEPRES-RechercheNetzwerks vom 08.10.2026