IWF warnt vor höheren Preisen und globalem Wachstumsrückgang durch Iran-Krieg
Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat vor den wirtschaftlichen Auswirkungen eines Kriegs mit Iran gewarnt. IWF-Chefin Kristalina Georgieva erklärte gegenüber Reuters, dass selbst ein schnelles Ende des Konflikts zu höherer Inflation und einem verlangsamten globalen Wirtschaftswachstum führen würde.
„Ein Krieg mit Iran würde erhebliche Auswirkungen auf die globalen Märkte haben“, so Georgieva. Der IWF werde seine Prognosen für das globale Wachstum entsprechend nach unten korrigieren und gleichzeitig die Inflationsprognosen erhöhen. Die Straße von Hormuz, eine der wichtigsten Handelsrouten für Öl, sei dabei ein zentraler Faktor.
Derzeit ist die Straße von Hormuz von Iran blockiert, was bereits jetzt zu erheblichen Spannungen auf den Energiemärkten führt. Sollte der Konflikt eskalieren, könnte dies zu einem starken Anstieg der Ölpreise führen, der wiederum die Inflation in vielen Ländern weiter anheizen würde.
Experten warnen vor einem Dominoeffekt, der die ohnehin angespannte globale Wirtschaftslage weiter verschärfen könnte. Georgieva betonte, dass eine diplomatische Lösung dringend notwendig sei, um eine weitere Destabilisierung der Märkte zu verhindern.
Quellen: Middle East Eye







