Israelische Regierung plant erhöhte Ausgaben und Defizite wegen des Konflikts mit dem Iran
Die israelische Regierung hat vor dem Hintergrund des anhaltenden Konflikts mit dem Iran und der Hisbollah Pläne zur Erhöhung der Staatsausgaben und des Defizits vorgelegt. Das israelische Parlament, die Knesset, hat in einem ersten von drei geplanten Abstimmungen einem Haushaltsentwurf zugestimmt, der das Defizit auf 5,1% des Bruttoinlandsprodukts erhöhen und die Ausgaben um 10,2 Milliarden Dollar erhöhen soll.
Ein Teil dieser Mittel soll für die Finanzierung des Militärs und die Bewältigung der humanitären Krise im Zusammenhang mit dem Konflikt verwendet werden. Zudem soll ein Notfallfonds in Höhe von 2,2 Milliarden Dollar eingerichtet werden, um die Auswirkungen des Krieges abzumildern.
Die Entscheidung zur Erhöhung der Staatsausgaben und des Defizits ist vor dem Hintergrund der angespannten Sicherheitslage und der Notwendigkeit, die Verteidigungskraft des Landes zu stärken, getroffen worden. Allerdings gibt es Bedenken hinsichtlich der möglichen Auswirkungen auf die israelische Wirtschaft und die Staatsfinanzen.
Quellen: Times of Israel
Foto: Jo Kassis / Pexels







