Iranische Angriffe auf Bahrain: Trotz Präsidenten-Entschuldigung eskaliert die Lage
Die iranischen Angriffe auf Bahrain und andere Golfstaaten haben trotz einer Entschuldigung des iranischen Präsidenten Masoud Pezeshkian nicht nachgelassen. Laut Berichten der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) wurde ein US-Stützpunkt in Juffair, Bahrain, mit feststoff- und flüssigkeitsgetriebenen Raketen angegriffen.
Der Angriff erfolgte als Reaktion auf einen US-Angriff auf eine Entsalzungsanlage in Irans Qeshm, der nach Angaben iranischer Behörden die Wasserversorgung der Region gestört hatte. Die IRGC behauptet, dass der Angriff auf den US-Stützpunkt in Bahrain eine Warnung an die USA und ihre Verbündeten sei, nicht in die inneren Angelegenheiten des Iran einzugreifen.
Trotz der Entschuldigung des iranischen Präsidenten für die Angriffe auf die Golfstaaten hat die Situation in der Region nicht nachgelassen. Es gibt Berichte über weitere Angriffe auf die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi-Arabien und Jordanien. Die USA haben bereits mit der Entsendung eines dritten Flugzeugträgers in die Region reagiert.
Die internationale Gemeinschaft ruft zu einer Deeskalation des Konflikts auf und warnt vor den Folgen einer weiteren Eskalation. Die Lage in der Region bleibt angespannt, und die Bevölkerung in Bahrain und den umliegenden Ländern lebt in Angst vor weiteren Angriffen.
Quellen: The Guardian, France 24, Middle East Eye
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