AMEPRES Wetterdienst auf einem Desktopmonitor und Smartphone vor einer nächtlichen Stadtlandschaft
Blogging30. August 20267 Min. Lesezeit

Die schönste Wetter-App? Wir haben sie einfach selbst gebaut

Kostenlos, werbefrei und erstaunlich ehrlich: Der neue AMEPRES Wetterdienst zeigt nicht nur, wie das Wetter wird. Er zeigt auch, was wirklich eingetreten ist.

Wetter-Apps können viel. Vor allem können sie nerven. Erst kommt die Werbung, dann das Fenster für ein Bezahlabo, anschließend die Aufforderung zur Anmeldung. Dazwischen sucht man jene Information, wegen der man die App überhaupt geöffnet hat: Brauche ich in einer Stunde einen Regenschirm?

Wir wollten das nicht mehr. Also haben wir die Wetter-App gebaut, die wir selbst vermisst haben.

Der AMEPRES Wetterdienst ist kostenlos, komplett werbefrei und ohne Benutzerkonto nutzbar. Er läuft auf dem Computer ebenso wie auf dem Smartphone und lässt sich unter Android und iOS wie eine App auf den Startbildschirm legen. Vor allem aber bringt er eine erstaunliche Menge an Wetterwissen an einen Ort. Klar, schön und ohne den üblichen Firlefanz.

Wir halten ihn für die schönste Wetter-App, die man derzeit kostenlos nutzen kann. Das ist natürlich nicht ganz unparteiisch. Ein Blick genügt trotzdem, um zu verstehen, warum wir das behaupten.

Desktopansicht des AMEPRES Wetterdienstes für Nürnberg mit aktuellen Wetterdaten und 48-Stunden-Prognose
Die Nürnberger Ortsseite verbindet aktuelle Wetterdaten mit einer Oberfläche, die sich Tageszeit und Wetterlage anpasst.

Wetter, das auf den ersten Blick verständlich wird

Die Oberfläche lebt mit dem Wetter. Tageszeit, Bewölkung und Niederschlag verändern die Ansicht. Wenn es regnet, regnet es auch auf dem Bildschirm. Wenn die Nacht über Nürnberg hereinbricht, wird aus der hellen Tageslandschaft eine dunkle Stadtsilhouette.

Das ist nicht nur hübsch. Es sorgt dafür, dass viele Informationen übersichtlich bleiben. Temperatur, gefühlte Temperatur, Wind, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck, Sichtweite, Bewölkung, Sonnenstunden und Luftqualität stehen dort, wo man sie erwartet. Die Suche versteht Orte und Postleitzahlen. Wer Nürnberg, Weischlitz oder einen anderen Ort in Deutschland auswählt, bekommt eine eigene Ortsseite.

Vorhersage, Radar, Rückblick, Gesundheit und Agrarwetterca. 3 Minuten
AMEPRES Wetterdienst Präsentation ansehen ↗

Die nächsten Stunden, nicht nur der nächste Tag

Oft ist die Frage nicht, wie das Wetter morgen wird. Entscheidend ist, was in den nächsten zwei Stunden passiert. Deshalb zeigt der AMEPRES Wetterdienst die Entwicklung für 48 Stunden in einzelnen Zeitstufen.

Temperatur und Niederschlag stehen in zwei direkt lesbaren Grafiken. Regenmengen werden nicht irgendwo in einem Untermenü versteckt. Sie stehen an den Balken in Millimetern. Darunter folgen die Werte für jede Stunde. So erkennt man schnell, wann Niederschlag beginnt, wie stark er ausfällt und wann er voraussichtlich wieder endet.

Mobile Ortsansicht des AMEPRES Wetterdienstes für Nürnberg mit aktuellem Wetter und 48-Stunden-Prognose
Aktuelles Wetter und die nächsten 48 Stunden in der mobilen Ortsansicht für Nürnberg.

16 Tage voraus, jeden Tag einzeln aufklappbar

Für die weitere Planung folgt der 16-Tage-Trend. Er zeigt Höchst- und Tiefsttemperaturen sowie die erwarteten Niederschlagsmengen. Das reicht für den schnellen Überblick.

Wer es genauer wissen möchte, tippt einen einzelnen Tag an. Dann öffnet sich die ausführliche Tagesansicht mit Zeitabschnitten, Wetterzustand, Temperaturen, Niederschlagswahrscheinlichkeit, Regenmenge und Wind. Ein weiterer Tipp schließt die Ansicht wieder. Auf dem Smartphone funktioniert das genauso selbstverständlich wie am großen Bildschirm.

Mobiler 16-Tage-Wettertrend mit Temperaturen und Niederschlagsmengen
Der 16-Tage-Trend zeigt Temperaturen und Niederschlag auf einen Blick.
Geöffnete mobile Tagesansicht mit Wetterwerten für einzelne Tagesabschnitte
Jeder Tag lässt sich öffnen. Dahinter liegen die Werte für die einzelnen Tagesabschnitte.

Regenradar mit Vergangenheit und Vorschau

Eine einzelne Zahl sagt wenig darüber aus, wie sich ein Regengebiet bewegt. Das Radar zeigt deshalb nicht nur den gegenwärtigen Stand. Es verbindet den Blick zurück mit der voraussichtlichen weiteren Entwicklung.

Über die Zeitleiste lässt sich verfolgen, woher der Niederschlag kommt, wo er sich gerade befindet und wohin er wahrscheinlich zieht. Die Animation kann gestartet oder von Hand durch die einzelnen Zeitschritte bewegt werden. Wer wissen möchte, ob die dunkle Wolke vor dem Fenster nur kurz vorbeizieht, bekommt damit eine deutlich bessere Antwort als mit einem bloßen Regensymbol.

AMEPRES Regenradar mit Wetterkarte und Zeitleiste für vorher, jetzt und nachher
Das Regenradar verbindet vorher, jetzt und nachher in einer bedienbaren Zeitleiste.

Warnungen für den Ort statt Alarm für halb Deutschland

Unwetterwarnungen müssen konkret sein. Eine allgemeine Warnung für ein ganzes Bundesland hilft wenig, wenn man wissen möchte, was vor der eigenen Haustür geschieht.

Wer aus einer Ortsseite in die Warnungszentrale wechselt, sieht deshalb zuerst die Warnlage für genau diesen Ort. Der Dienst zeigt den amtlichen Warnstatus, Warnstufe, Art der Gefahr, Gültigkeitszeitraum und betroffenen Warnbereich. Liegt eine Warnung vor, wird das Gebiet auf einer Karte markiert. Ein Tipp oder ein Mouseover öffnet die Information für den jeweiligen Bereich.

Erst darunter folgt die Übersicht der Bundesländer. Auch dort lassen sich Warnungen nach Ländern öffnen, auf der Karte einordnen und im Detail prüfen. So wird aus einer Warnliste eine richtige kleine Wetterzentrale.

Mobile DWD-Warnungszentrale des AMEPRES Wetterdienstes für Nürnberg
Die Warnungszentrale stellt zuerst die amtliche DWD-Warnlage für den ausgewählten Ort dar.
Warnstufen, Warngebiete und amtliche DWD-Hinweiseca. 3 Minuten
Erklärvideo zu den Wetterwarnungen ansehen ↗

Wir schauen nach, ob die Vorhersage gestimmt hat

Wettervorhersagen klingen häufig erstaunlich sicher. Die Atmosphäre hält sich nur nicht immer daran. Genau deshalb macht der AMEPRES Wetterdienst etwas, das bei Wetter-Apps viel zu selten vorkommt: Er kontrolliert die Prognose.

Wo Messwerte einer DWD-Station verfügbar sind, stellt die Ortsseite gemessene und berechnete Werte nebeneinander. Temperatur, Taupunkt, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck, Windböen, Bewölkung und Sichtweite werden nicht miteinander vermischt. Die App benennt Messstation, Entfernung und Datenquelle.

Außerdem merkt sich die Anwendung auf dem jeweiligen Gerät, was für einen Ort vorhergesagt wurde. Ist der Tag vorbei, kann sie Prognose und Wirklichkeit vergleichen. Das Ergebnis braucht keinen langen Rechtfertigungstext. Ein knapper Satz genügt: so viel war vorhergesagt, so viel ist eingetreten, so groß war die Abweichung.

Für einen zusätzlichen Blick auf die Unsicherheit lassen sich 40 Rechenläufe anzeigen. Je enger sie beieinanderliegen, desto stabiler ist die Vorhersage. Je weiter sie auseinandergehen, desto vorsichtiger sollte man planen.

Das ist keine Schwäche. Das ist Ehrlichkeit.

Faktencheck des AMEPRES Wetterdienstes mit gemessenen und berechneten Wetterwerten
Gemessen und gerechnet: Der Faktencheck trennt Stationswerte des Deutschen Wetterdienstes von Modellwerten.

Ein Wetterarchiv, das bis 1940 zurückreicht

Wetter endet nicht mit der Vorhersage. Es hat eine Geschichte. Und diese Geschichte lässt sich im AMEPRES Klima- und Wetterarchiv untersuchen.

Für einen Ort können einzelne Tage und längere Zeiträume seit 1940 abgerufen werden. Die langfristigen Reihen beruhen auf historischen Reanalysedaten. Wo deutsche Stationsdaten verfügbar sind, können zusätzlich gemessene Stundenwerte des Deutschen Wetterdienstes betrachtet werden. Beides wird klar voneinander getrennt.

Temperaturen, Niederschlag, Wind und weitere Größen lassen sich vergleichen. Klimastreifen machen sichtbar, wie sich warme und kalte Jahre verteilen. Abweichungen werden an einer festen Vergleichsperiode eingeordnet. Wer für eine Recherche mit den Zahlen weiterarbeiten möchte, kann Daten als CSV exportieren und erhält Hinweise zur korrekten Quellenangabe.

Damit wird aus der Wetter-App zugleich ein Recherchewerkzeug. Journalistinnen und Journalisten können einen historischen Tag prüfen. Landwirte können Jahre vergleichen. Und wer behauptet, früher sei das Wetter im Grunde genauso gewesen wie heute, kann sich die Daten selbst ansehen.

AMEPRES Klima- und Wetterarchiv für Nürnberg mit Klimastreifen seit 1940
Klimastreifen und historische Wetterdaten machen langfristige Entwicklungen sichtbar.

Luft, Gesundheit und Pollenflug

Für Allergiker entscheidet nicht nur der Regen darüber, ob ein Tag angenehm wird. Die Ortsansicht bündelt deshalb auch Angaben zu Luftqualität und Pollenflug. Auffällige Belastungen werden direkt dort sichtbar, wo man ohnehin nach dem Wetter schaut.

Mobile Ansicht für Luftqualität und Pollenflug im AMEPRES Wetterdienst
Luftqualität und Pollenflug erscheinen direkt in der Ortsansicht.

Agrarwetter für alle, die draußen arbeiten

Wer auf einem Feld, im Garten oder im Wald arbeitet, braucht andere Antworten als jemand, der nur wissen möchte, ob die Jacke zu Hause bleiben kann. Das Agrarwetter zeigt deshalb unter anderem Bodentemperaturen in mehreren Tiefen, Bodenfeuchte, Verdunstung und die Bedingungen für anstehende Arbeiten.

Die Daten helfen bei der Einordnung von Aussaat, Bewässerung, Ernte und Trocknung. Auch hier gilt: Die App macht aus vielen Einzelwerten eine Ansicht, die auf dem Smartphone noch lesbar bleibt.

Mobile Agrarwetter-Ansicht mit Bodentemperatur, Bodenfeuchte und Verdunstung
Bodentemperatur, Bodenfeuchte und Verdunstung gehören zur mobilen Agrarwetter-Ansicht.

So kommt der AMEPRES Wetterdienst auf Android und iPhone

Der AMEPRES Wetterdienst muss nicht aus einem App-Store geladen werden. Die Webseite ist als installierbare Web-App gebaut. Das spart Speicher, Anmeldung und den Umweg über ein Benutzerkonto.

Installation unter Android

  1. Den AMEPRES Wetterdienst im Browser öffnen.
  2. Den gewünschten Ort auswählen.
  3. Auf der Ortsseite „Als App installieren“ antippen. Falls der Browser diesen Knopf nicht anbietet, das Browsermenü öffnen und „App installieren“ oder „Zum Startbildschirm hinzufügen“ wählen.
  4. Die Installation bestätigen.

Danach liegt der Wetterdienst wie eine normale App auf dem Startbildschirm. Wird zuvor ein Ort ausgewählt, startet die App künftig direkt mit diesem Ortswetter.

Installation auf iPhone und iPad

  1. Den AMEPRES Wetterdienst in Safari öffnen.
  2. Den gewünschten Ort auswählen.
  3. Unten in Safari auf das Teilen-Symbol tippen.
  4. „Zum Home-Bildschirm“ auswählen und anschließend „Hinzufügen“ antippen.

Auch unter iOS erscheint danach ein eigenes Symbol auf dem Home-Bildschirm. Ein Tipp genügt, und der Wetterdienst öffnet sich in seiner App-Ansicht.

Mobile Installationsansicht für den AMEPRES Wetterdienst als Web-App
Jeder Ort lässt sich ohne Store, Anmeldung oder Kosten als eigene Wetter-App auf dem Smartphone ablegen.

Kein Abo. Keine Werbung. Kein Kleingedrucktes.

Der AMEPRES Wetterdienst kostet nichts. Er zeigt keine Werbung. Er verlangt kein Konto. Favoriten, Startort und gespeicherte Vergleiche bleiben auf dem jeweiligen Gerät. Wer den Dienst nur kurz für eine Wetterfrage öffnet, kann genau das tun.

Natürlich ersetzt auch die schönste Wetter-App nicht den Blick aus dem Fenster. Aber sie kann erklären, was dort gerade geschieht, wie es weitergeht und wie sicher diese Aussage eigentlich ist.

Genau das wollten wir bauen.

Jetzt den AMEPRES Wetterdienst öffnen