
Die schönste Wetter-App? Wir haben sie einfach selbst gebaut
Kostenlos, werbefrei und erstaunlich ehrlich: Der neue AMEPRES Wetterdienst zeigt nicht nur, wie das Wetter wird. Er zeigt auch, was wirklich eingetreten ist.
Wetter-Apps können viel. Vor allem können sie nerven. Erst kommt die Werbung, dann das Fenster für ein Bezahlabo, anschließend die Aufforderung zur Anmeldung. Dazwischen sucht man jene Information, wegen der man die App überhaupt geöffnet hat: Brauche ich in einer Stunde einen Regenschirm?
Wir wollten das nicht mehr. Also haben wir die Wetter-App gebaut, die wir selbst vermisst haben.
Der AMEPRES Wetterdienst ist kostenlos, komplett werbefrei und ohne Benutzerkonto nutzbar. Er läuft auf dem Computer ebenso wie auf dem Smartphone und lässt sich unter Android und iOS wie eine App auf den Startbildschirm legen. Vor allem aber bringt er eine erstaunliche Menge an Wetterwissen an einen Ort. Klar, schön und ohne den üblichen Firlefanz.
Wir halten ihn für die schönste Wetter-App, die man derzeit kostenlos nutzen kann. Das ist natürlich nicht ganz unparteiisch. Ein Blick genügt trotzdem, um zu verstehen, warum wir das behaupten.

Wetter, das auf den ersten Blick verständlich wird
Die Oberfläche lebt mit dem Wetter. Tageszeit, Bewölkung und Niederschlag verändern die Ansicht. Wenn es regnet, regnet es auch auf dem Bildschirm. Wenn die Nacht über Nürnberg hereinbricht, wird aus der hellen Tageslandschaft eine dunkle Stadtsilhouette.
Das ist nicht nur hübsch. Es sorgt dafür, dass viele Informationen übersichtlich bleiben. Temperatur, gefühlte Temperatur, Wind, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck, Sichtweite, Bewölkung, Sonnenstunden und Luftqualität stehen dort, wo man sie erwartet. Die Suche versteht Orte und Postleitzahlen. Wer Nürnberg, Weischlitz oder einen anderen Ort in Deutschland auswählt, bekommt eine eigene Ortsseite.
Die nächsten Stunden, nicht nur der nächste Tag
Oft ist die Frage nicht, wie das Wetter morgen wird. Entscheidend ist, was in den nächsten zwei Stunden passiert. Deshalb zeigt der AMEPRES Wetterdienst die Entwicklung für 48 Stunden in einzelnen Zeitstufen.
Temperatur und Niederschlag stehen in zwei direkt lesbaren Grafiken. Regenmengen werden nicht irgendwo in einem Untermenü versteckt. Sie stehen an den Balken in Millimetern. Darunter folgen die Werte für jede Stunde. So erkennt man schnell, wann Niederschlag beginnt, wie stark er ausfällt und wann er voraussichtlich wieder endet.

16 Tage voraus, jeden Tag einzeln aufklappbar
Für die weitere Planung folgt der 16-Tage-Trend. Er zeigt Höchst- und Tiefsttemperaturen sowie die erwarteten Niederschlagsmengen. Das reicht für den schnellen Überblick.
Wer es genauer wissen möchte, tippt einen einzelnen Tag an. Dann öffnet sich die ausführliche Tagesansicht mit Zeitabschnitten, Wetterzustand, Temperaturen, Niederschlagswahrscheinlichkeit, Regenmenge und Wind. Ein weiterer Tipp schließt die Ansicht wieder. Auf dem Smartphone funktioniert das genauso selbstverständlich wie am großen Bildschirm.


Regenradar mit Vergangenheit und Vorschau
Eine einzelne Zahl sagt wenig darüber aus, wie sich ein Regengebiet bewegt. Das Radar zeigt deshalb nicht nur den gegenwärtigen Stand. Es verbindet den Blick zurück mit der voraussichtlichen weiteren Entwicklung.
Über die Zeitleiste lässt sich verfolgen, woher der Niederschlag kommt, wo er sich gerade befindet und wohin er wahrscheinlich zieht. Die Animation kann gestartet oder von Hand durch die einzelnen Zeitschritte bewegt werden. Wer wissen möchte, ob die dunkle Wolke vor dem Fenster nur kurz vorbeizieht, bekommt damit eine deutlich bessere Antwort als mit einem bloßen Regensymbol.

Warnungen für den Ort statt Alarm für halb Deutschland
Unwetterwarnungen müssen konkret sein. Eine allgemeine Warnung für ein ganzes Bundesland hilft wenig, wenn man wissen möchte, was vor der eigenen Haustür geschieht.
Wer aus einer Ortsseite in die Warnungszentrale wechselt, sieht deshalb zuerst die Warnlage für genau diesen Ort. Der Dienst zeigt den amtlichen Warnstatus, Warnstufe, Art der Gefahr, Gültigkeitszeitraum und betroffenen Warnbereich. Liegt eine Warnung vor, wird das Gebiet auf einer Karte markiert. Ein Tipp oder ein Mouseover öffnet die Information für den jeweiligen Bereich.
Erst darunter folgt die Übersicht der Bundesländer. Auch dort lassen sich Warnungen nach Ländern öffnen, auf der Karte einordnen und im Detail prüfen. So wird aus einer Warnliste eine richtige kleine Wetterzentrale.

Wir schauen nach, ob die Vorhersage gestimmt hat
Wettervorhersagen klingen häufig erstaunlich sicher. Die Atmosphäre hält sich nur nicht immer daran. Genau deshalb macht der AMEPRES Wetterdienst etwas, das bei Wetter-Apps viel zu selten vorkommt: Er kontrolliert die Prognose.
Wo Messwerte einer DWD-Station verfügbar sind, stellt die Ortsseite gemessene und berechnete Werte nebeneinander. Temperatur, Taupunkt, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck, Windböen, Bewölkung und Sichtweite werden nicht miteinander vermischt. Die App benennt Messstation, Entfernung und Datenquelle.
Außerdem merkt sich die Anwendung auf dem jeweiligen Gerät, was für einen Ort vorhergesagt wurde. Ist der Tag vorbei, kann sie Prognose und Wirklichkeit vergleichen. Das Ergebnis braucht keinen langen Rechtfertigungstext. Ein knapper Satz genügt: so viel war vorhergesagt, so viel ist eingetreten, so groß war die Abweichung.
Für einen zusätzlichen Blick auf die Unsicherheit lassen sich 40 Rechenläufe anzeigen. Je enger sie beieinanderliegen, desto stabiler ist die Vorhersage. Je weiter sie auseinandergehen, desto vorsichtiger sollte man planen.
Das ist keine Schwäche. Das ist Ehrlichkeit.

Ein Wetterarchiv, das bis 1940 zurückreicht
Wetter endet nicht mit der Vorhersage. Es hat eine Geschichte. Und diese Geschichte lässt sich im AMEPRES Klima- und Wetterarchiv untersuchen.
Für einen Ort können einzelne Tage und längere Zeiträume seit 1940 abgerufen werden. Die langfristigen Reihen beruhen auf historischen Reanalysedaten. Wo deutsche Stationsdaten verfügbar sind, können zusätzlich gemessene Stundenwerte des Deutschen Wetterdienstes betrachtet werden. Beides wird klar voneinander getrennt.
Temperaturen, Niederschlag, Wind und weitere Größen lassen sich vergleichen. Klimastreifen machen sichtbar, wie sich warme und kalte Jahre verteilen. Abweichungen werden an einer festen Vergleichsperiode eingeordnet. Wer für eine Recherche mit den Zahlen weiterarbeiten möchte, kann Daten als CSV exportieren und erhält Hinweise zur korrekten Quellenangabe.
Damit wird aus der Wetter-App zugleich ein Recherchewerkzeug. Journalistinnen und Journalisten können einen historischen Tag prüfen. Landwirte können Jahre vergleichen. Und wer behauptet, früher sei das Wetter im Grunde genauso gewesen wie heute, kann sich die Daten selbst ansehen.

Luft, Gesundheit und Pollenflug
Für Allergiker entscheidet nicht nur der Regen darüber, ob ein Tag angenehm wird. Die Ortsansicht bündelt deshalb auch Angaben zu Luftqualität und Pollenflug. Auffällige Belastungen werden direkt dort sichtbar, wo man ohnehin nach dem Wetter schaut.

Agrarwetter für alle, die draußen arbeiten
Wer auf einem Feld, im Garten oder im Wald arbeitet, braucht andere Antworten als jemand, der nur wissen möchte, ob die Jacke zu Hause bleiben kann. Das Agrarwetter zeigt deshalb unter anderem Bodentemperaturen in mehreren Tiefen, Bodenfeuchte, Verdunstung und die Bedingungen für anstehende Arbeiten.
Die Daten helfen bei der Einordnung von Aussaat, Bewässerung, Ernte und Trocknung. Auch hier gilt: Die App macht aus vielen Einzelwerten eine Ansicht, die auf dem Smartphone noch lesbar bleibt.

So kommt der AMEPRES Wetterdienst auf Android und iPhone
Der AMEPRES Wetterdienst muss nicht aus einem App-Store geladen werden. Die Webseite ist als installierbare Web-App gebaut. Das spart Speicher, Anmeldung und den Umweg über ein Benutzerkonto.
Installation unter Android
- Den AMEPRES Wetterdienst im Browser öffnen.
- Den gewünschten Ort auswählen.
- Auf der Ortsseite „Als App installieren“ antippen. Falls der Browser diesen Knopf nicht anbietet, das Browsermenü öffnen und „App installieren“ oder „Zum Startbildschirm hinzufügen“ wählen.
- Die Installation bestätigen.
Danach liegt der Wetterdienst wie eine normale App auf dem Startbildschirm. Wird zuvor ein Ort ausgewählt, startet die App künftig direkt mit diesem Ortswetter.
Installation auf iPhone und iPad
- Den AMEPRES Wetterdienst in Safari öffnen.
- Den gewünschten Ort auswählen.
- Unten in Safari auf das Teilen-Symbol tippen.
- „Zum Home-Bildschirm“ auswählen und anschließend „Hinzufügen“ antippen.
Auch unter iOS erscheint danach ein eigenes Symbol auf dem Home-Bildschirm. Ein Tipp genügt, und der Wetterdienst öffnet sich in seiner App-Ansicht.

Kein Abo. Keine Werbung. Kein Kleingedrucktes.
Der AMEPRES Wetterdienst kostet nichts. Er zeigt keine Werbung. Er verlangt kein Konto. Favoriten, Startort und gespeicherte Vergleiche bleiben auf dem jeweiligen Gerät. Wer den Dienst nur kurz für eine Wetterfrage öffnet, kann genau das tun.
Natürlich ersetzt auch die schönste Wetter-App nicht den Blick aus dem Fenster. Aber sie kann erklären, was dort gerade geschieht, wie es weitergeht und wie sicher diese Aussage eigentlich ist.
Genau das wollten wir bauen.
