Jordanien warnt vor Eskalation durch Schließung der Al-Aqsa-Moschee
Der stellvertretende Leiter des islamischen Waqf, Mustafa Abu Sway, hat eindringlich vor den Konsequenzen einer möglichen Schließung der Al-Aqsa-Moschee in Jerusalem durch Israel gewarnt. In einem Interview mit Middle East Eye betonte Abu Sway, dass ein solcher Schritt nicht nur die Beziehungen zwischen Israel und der palästinensischen Bevölkerung weiter belasten, sondern auch die gesamte Region destabilisieren könnte.
Jordanien, das als Hüter der muslimischen Heiligtümer in Jerusalem fungiert, hat in der Vergangenheit wiederholt seine Besorgnis über israelische Maßnahmen im Zusammenhang mit der Al-Aqsa-Moschee zum Ausdruck gebracht. Die Moschee, die drittheiligste Stätte im Islam, ist ein zentraler Ort des Gebets und der religiösen Identität für Muslime weltweit.
Abu Sway rief die internationale Gemeinschaft, insbesondere den Westen, dazu auf, Israel klar zu signalisieren, dass eine Schließung der Moschee inakzeptabel wäre. Er betonte, dass ein solcher Schritt nicht nur religiöse Spannungen verschärfen, sondern auch politische und soziale Unruhen in der gesamten Region auslösen könnte.
Die Al-Aqsa-Moschee war in der Vergangenheit mehrfach Schauplatz gewaltsamer Auseinandersetzungen zwischen israelischen Sicherheitskräften und palästinensischen Gläubigen. Jordanien hat sich stets für den Schutz der religiösen Stätten eingesetzt und fordert eine friedliche Lösung der Konflikte um die heiligen Stätten in Jerusalem.
Quellen: Middle East Eye







