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Iran und Oman arbeiten an Protokoll zur Überwachung der Straße von Hormus

Iran und Oman arbeiten derzeit an einem gemeinsamen Protokoll zur Überwachung des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus. Dies gab der iranische Vize-Außenminister Kazem Gharibabadi laut der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA bekannt. Die Wasserstraße ist eine der wichtigsten Handelsrouten für Öl und Gas weltweit.

Diplomatische Lösung im Fokus

Die Entwicklung des Protokolls erfolgt vor dem Hintergrund einer internationalen Krise, nachdem Iran den Schiffsverkehr in der Straße von Hormus faktisch zum Erliegen gebracht hat. Rund 40 Länder, koordiniert vom Vereinigten Königreich, berieten bereits über mögliche Lösungen zur Wiedereröffnung der Wasserstraße. Die britische Verteidigungsministerin Yvette Cooper warf Iran vor, die Weltwirtschaft mit den Angriffen ‚in Geiselhaft‘ zu nehmen.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron äußerte unterdessen Kritik an den Drohungen von Ex-US-Präsident Donald Trump, die Straße gewaltsam zu öffnen. Macron betonte, eine Lösung könne nur in Abstimmung mit Iran und nach einem Waffenstillstand erreicht werden.

Quellen: Middle East Eye, ARD Tagesschau, BBC News, The Guardian

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